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"Eher gewinnt Boris Becker noch mal Wimbledon, bevor der 1.FC Köln Deutscher Meister wird." (Günter Jauch)

» Rennradtour der Harener Leichtathleten 24.05.2015

Assinghausen. Über das lange Himmelfahrtswochenende begaben sich die sechs Harener Leichtathleten Dirk Gerdelmann, der für sich für die hervorragende Planung dieser Tour verantwortlich zeigt, Frank Gerdelmann, Georg Achter, Hendrik Schutte, Torsten Wessels, Hubert Bruns sowie Stefan Fischer von Union Meppen ins sauerländische Assinghausen, um an drei Tagen unter Beweis zu stellen, dass sie nicht nur gut zu Fuß, sondern auch mit dem Rad gut unterwegs sind. So legten sie am ersten Tag direkt nach ihrer Ankunft knapp 80 Kilometer mit gut 1250 Höhenmetern zurück. Neben den sportlichen Zielen wurden im Sauerland aber auch kulturelle Errungenschaften erzielt. Am ersten Abend dozierte der studierte Geograph Hendrik, der bei seiner ersten Rennradtour zunächst etwas ungelenk wirkte, über die Genese des vor 400 Millionen Jahren im Devon entstandenen und zum rheinischen Schiefergebirge gehörigen Sauerlandes, was eine erhebliche Steigerung der Identifikation mit dem Reiseziel zur Folge hatte. Der zweite Tag sollte der sportlich anspruchsvollste werden. Folglich absolvierten sie ein Pensum von über 100 Kilometern, zu denen sich zusätzlich 1650 Höhenmeter erschwerend gesellten. Die Mittagspause wurde nach 60 Kilometern im Tourismusort Willingen verbracht, während dieser der Finanzexperte Hubert über die Abhängigkeit der Region von den Einkünften aus dem Tourismus referierte. Dieser Worte eingedenk besuchten die Leichtathleten nach Feierabend die hiesige Gaststätte und taten dort das Ihrige, um dieser einen Umsatzaufschwung zu verpassen. Am Samstag stand dann die letzte Fahrt an, die nach gut 80 Kilometern aufgrund bescheidenen Wetters beendet wurde. Während einer kurzen Rast nach einem besonders schweren und langen Anstieges, klärte ein Einheimischer, der das vor lauter Anstrengung ausgelöste Stöhnen der Leichtathleten vernommen hatte, diese überdies darüber auf, dass der Name des Sauerlandes daher rühre, dass die Muskeln sauer seien, sobald man den Gipfel erreicht habe. Bevor der letzte Abend danach gemütlich zu Ende gebracht wurde, zeigte der bei Insidern als ausgewiesener Experte für Kirchenbauten bekannte Frank der Gruppe den Dom von Assinghausen, nicht ohne auf dessen Eigenheiten eingegangen zu sein. Als am Sonntagmorgen die Rückreise nach Haren anstand, hatten die Männer nicht nur um die 270 Kilometer und 4300 Höhenmeter mit dem Rad zurückgelegt, sondern in den vorherigen drei Tagen auch kulturell einiges mitnehmen können und insgesamt eine schöne Zeit in Assinghausen verbringen können.



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